Abformen Gießen Gestalten mit Alginat, Silikon und Latex

Sehr geehrter Kunde, Sehr geehrte Kundin, Herzlich Willkommen in unserem neu gestaltetem Online-Shop!
 
Zusammen mit dem Onlineshop haben wir im Hintergrund auch ein komplett neues Warenwirtschaftssystem eingeführt.
Wir sind sicher, dass wir Ihnen damit für die Zukunft neue Möglichkeiten und einen besseren Service anbieten können.
Mit einer solchen kompletten Systemumstellung gehen auch viele Fragen und Probleme einher, so dass wir uns für mögliche Unannehmlichkeiten entschuldigen möchten.
Sollten Sie Fragen haben oder Verbesserungsbedarf sehen, stehen wir Ihnen telefonisch oder per Email gerne zur Verfügung.
Ich bitte um Ihr Verständnis und Ihre Geduld, wenn uns teilweise noch nicht alle neuen Funktionen geläufig sind.
 
Unser Produktsortiment und unser Service steht Ihnen wie gewohnt zur Verfügung!
 
Wir freuen uns auf Sie!
 
Rainer Habekost
www.trollfactory.de



Silikon zum Abformen

Was ist Silikon?

Die meisten Menschen kennen den Begriff Silikon aus dem Baugewerbe als Allzweckmittel oder der plastischen Chirurgie, wo es bei Brustimplantaten zum Einsatz kommt. Der Grundstoff von Silikon ist Silicium, ein Element, das gleich nach Sauerstoff an zweiter Stelle kommt. Es ist für uns ein fast nicht ausgehender Stoff, da 28% der Erdkruste aus diesem Material bestehen. Silikon selbst besteht jedoch aus einem Molekülgerüst, welches sich aus Sauerstoff und Silicium zusammenstellt. Die Viskosität des Endproduktes ist nun von der Länge der Molekülketten abhängig.

Einsatzbereiche von Silikon

Silikon gehört zu den Silicium-Organischen- Verbindungen und ist eine Art Hybrid, eine Mischung aus anorganischem und organischem Stoff. Es gibt noch keinen anderen Kunststoff, der ähnliche Eigenschaften wie Silikon aufweist. Da Silikon keine Weichmacher enthält, ist es weitgehend antiallergen, es sind kaum Silikonallergien bekannt. Weitere Vorteile sind die wasserabweisende Wirkung sowie die Nichtleitfähigkeit. Silikon kann in verschiedenen Formen vorkommen, als Silikonfett, Silikon Öl, Silikonkautschuk und Silikonharze. Neben diesen grundlegenden Unterschieden in der Viskosität gibt es auch noch begriffliche Unterschiede, hier spricht man von Silikonkautschuk, Gummi, Latex und Flexiblem Polyurethan, diese müssen genau abgegrenzt werden. Latex, Gummi und flexibles Polyurethan haben zum Teil ähnliche Eigenschaften sind aber von Aufbau her anders.

Silikonfett und Silikonöl

Silikon in flüssiger Form wird zum Beispiel als Entschäumer oder Trennmittel verwendet. Auch im Bereich der Gleitmittel oder Massageöle können auf Silikone die Basis darstellen. Durch die Zugabe von Füllstoffen wird aus dem flüssigen Silikon Fett oder Paste.

Silikonkautschuk

Silikonkautschuk ist Silikon, das durch Vernetzung (eine Form der Aushärtung) in einen elastischen, gummiartigen Zustand übergeht. Je nachdem, auf welche Art das Silikon vernetzt, werden unterschiedliche Bezeichnungen verwendet. Zum Einsatz kommt das vernetzende Silikon als Dichtmittel im Baugewerbe, für die Erzeugung von Backformen, Schnullern, aber auch als Abformmasse zur Herstellung einer Negativform. Auch im medizinischen Bereich wird Silikon-Kautschuk verwendet, zum Beispiel zum Abformen von Zahnabdrücken oder Implantate und Prothesen.

Silikonharz

Silikonharze werden den Einbrennharzen zugeordnet. Aus den Harzen werden Lacke oder Pressmassen wie zum Beispiel Laminat hergestellt, auch die Beschichtung von Küchengeräten wird teilweise mit Silikonharzen vorgenommen. Gemischt mit Zink oder Aluminium und unter Zufuhr hoher Temperaturen können Oberflächen gegen Korrosion geschützt werden.

Abformen mit Troll Factory

Bei Troll Factory finden Sie alle Materialien, die Sie zum Abformen brauchen. Wenn Sie ein Neueinsteiger im Bereich Abformen sind, können Sie auch das Buch zum Thema holen. Schauen Sie auch nach den Sets zum Abformen, bei denen alles in einem enthalten ist.

Alginat zum Abformen und für Körperabformung

Schon kleine Kinder bauen Skulpturen aus Matsch und Sand. Sie füllen ihre Förmchen mit Sand und sammeln somit Ihre ersten Erfahrungen im Abformen von Gegenständen. Man kann also sagen, dass wir uns von Grund auf mit dem Nachbauen von Objekten befassen. Im Alter steigen jedoch die Ansprüche an das Material und die Detailtreue beim Abformen. Die meisten kennen nur aus der Schule die dort verwendeten Gips oder Tonmassen, welche gebrannt oder ausgehärtet werden. Doch wem diese Detailtreue noch nicht genug ist, der muss auf andere Materialien umsteigen.

An diesem Punkt kommen wir zu dem Stichwort Alginat. Alginat ist ein natürlicher und schadstofffreier Werkstoff, mit dem auch feinste Züge nachvollzogen werden können. Aufgrund der hervorragenden Eigenschaften von Alginat kommt es in vielen Abformbereichen zum Einsatz, wie z.B. in der Zahnmedizin zum Abformen von Zahnabdrücken. Des Weiteren eignet es sich ideal zur Körperabformung oder zur Anwendung im Modellbau.

Es wurde festgestellt, dass bestimmte Inhaltsstoffe der Algen besondere Geliereigenschaften haben, die in vielen Bereichen zum Einsatz kommen können, zum Beispiel beim Abformen. Auf diese Feststellung hin wurde das Alginat technisch genutzt und hat über die Jahre an wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen.

Was ist Alginat?

Die Grundlagen von Alginat sind Meeresalgen und Tang. Werden diese Komponenten mit Wasser vermischt entsteht ein elastisches Gel, mit dem Sie beim Abformen eine sehr hohe Detailtreue erreichen können. Es wird aber auch als Trennmittel oder Lösung verwendet. Der entscheidende Vorteil von Alginat ist, dass es gesundheitlich unbedenklich ist und somit auch zur Abformung am Körper verwendet werden kann.

Materialeigenschaften von Alginat zum Abformen

Das Alginat entfaltet seine spezifischen Eigenschaften erst dann, wenn es mit Wasser in Verbindung kommt. Die Fließfähigkeit der Alginatmasse ist hierbei von der Wassermenge abhängig. Sie sollten aber die Herstellerangaben genau beachten.

Durch die geringe Kerngröße des Alginats kann sich das Material sehr fein um eine Struktur legen und sie dementsprechend genau wiedergeben. Die Genauigkeit ist für den Menschen vollkommen ausreichend, da sogar Poren und kleinste Fältchen abgebildet werden.

Nach dem Aushärten erstarrt das Material nicht, es entspricht eher einer wabbligen Form. Diese klebt aber nicht und ist nur zu einem gewissen Maß verformbar. Beachten Sie, dass bei der Herstellung Ihrer Abbildung mit Alginat eine Verdunstungsreaktion stattfindet, das Endergebnis kann hierbei aufquellen oder schrumpfen.